Kennst du das, du hast zwar Kunden und bist den ganzen Tag mehr oder weniger beschäftigt, jedoch wenn du am Ende des Monats auf dein Konto schaust, hast du recht wenig Gewinn gemacht?
Wenn das bei dir der Fall ist, hast du wahrscheinlich einen “Bauchladen” wo für JEDEN Kunden was dabei ist.
Da sind einerseits deine Lieblingskunden, mit denen du gerne arbeitest, sie kaufen regelmäßig bei dir und ihr seid auf einer Wellenlänge. Insgeheim hast du dir auch schon mal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre nur noch mit ihnen zu arbeiten und dich auf genau diese Zielgruppe zu spezialisieren.
Jedoch dann denkst du an deine anderen Kunden, sie sind auch nett, aber so richtig Geld verdienst du an denen nicht, obwohl sie den Großteil deiner Kundschaft ausmachen.
Soll ich dir was verraten? Das geht vielen so, dahinter stecken Glaubenssätze, die angeschaut werden wollen, um sie zu transformieren.
Damit du wirklich offen für deine idealen Kunden wirst, reicht manchmal schon ein Blick aus der Vogelperspektive.
Darum lass uns gleich loslegen und die möglichen Gründe dafür anschauen:
#Grund 1:
Dir fehlt der Fokus.
Jagst du zwei Hasen wirst du keinen davon fangen.
Konfuzius
Es geht um Spezialisierung und eine klar definierte Zielgruppe auf die du dich fokussierst. Jetzt kommen wahrscheinlich Gedanken bei dir auf wie: “Wenn ich mich nur noch auf eine Zielgruppe konzentriere, mache ich keinen Umsatz mehr, weil es nicht genügend Kunden gibt”
Der Gedanke, sich mit einem breiten Leistungsspektrum aufzustellen, scheint im ersten Moment logisch und ist weit verbreitet, weil du damit, zumindest auf den ersten Blick, eine große Zielgruppe ansprichst. In der Realität sieht das allerdings ganz anders aus.
Mal angenommen du suchst für dein rauschendes und langersehntes Hochzeitsfest einen Fotografen, um diesen einmaligen und unvergesslichen Tag für immer und ewig in den schönsten und besten Bildern festzuhalten. Würdest du einen Fotografen beauftragen, der alles anbietet und eben auch alles nur ein bisschen kann oder lieber einen Fotografen, der sich auf Hochzeiten spezialisiert hat und über entsprechende Erfahrungen verfügt?
Die Antwort ist wohl klar?!
Da spielt es dann auch eher eine untergeordnete Rolle, das der Hochzeitsfotograf ein höheres Honorar nimmt, dafür aber eine exzellente Arbeit liefert.
Die Vorteile der Spezialisierung liegen auf der Hand:
Die Zielgruppen Probleme ähneln sich sehr, desto leichter kannst du eine überzeugende Leistung anbieten.
- Je besser du die Wünsche, Träume, Hoffnungen, Ängste und Probleme deiner Zielgruppe kennst, umso leichter fällt es dir, ihnen als Problemlöser hilfreich zur Seite zu stehen.
- Weil du ihr Probleme wirklich löst, wirst du als Experte wahrgenommen und akzeptiert.
- Zufriedene Kunden mit ähnlichen Wünschen, Bedürfnissen und Problemen kennen wiederum Menschen die vor ähnlichen Herausforderungen stehen und empfehlen dich als Experten gerne weiter.
#Grund 2:
Du hast Angst vor Langeweile, wenn du dich spezialisierst
Jetzt denkst du vielleicht: “Ach das ist ja langweilig, immer dasselbe zu tun.”
Dann möchte ich dir eins sagen:
Es ist noch viel langweiliger keine Kunden zu haben und kein Geld zu machen. Die falschen Kunden zu haben, ist einfach nur stressig, weil sie dich von deiner wahren Freude am Tun abhalten, indem du unendlich viel Zeit und Energie in sie fließen lässt.
Eine gute Positionierung bringt auch den Vorteil, das du genügend Zeit & Energie hast, deinen Hobbys nachzugehen, da du eine richtig gute Routine in deinem Arbeitsablauf hast und vieles aus dem “FF” beherrschst, was dich zu einem echten gefragten Experten auf deinem Gebiet macht.
Derzeit ist ja auch das Thema “Scannerpersönlichkeit – Vielbegabung” in aller Munde und viele nutzen dies als Ausrede, um sich nicht festlegen zu müssen. Nur haben wir nicht alle vielseitige Interessen? Meiner Meinung nach, ist es unabdingbar, sich in ein Thema richtig tief einzuarbeiten, um auch sehr gute Leistung zu erbringen. Da reicht es nicht, alles nur ein bisschen zu können.
Das Zauberwort heißt Fokus.
#Grund 3:
Du hast Angst dich falsch zu entscheiden
Wenn du schon eine kleine Zielgruppe mit deinen Wunschkunden hast, kannst du dein Angebot testen, ehe du es offiziell machst. So hast du die Möglichkeit dein Risiko etwas einzuschränken.
Jedoch eine Entscheidung zu treffen, birgt immer ein gewisses Risiko. Meiner Meinung nach, ist es besser eine falsche Entscheidung zu treffen, als gar keine.
Eine Garantie gibt es letztendlich nie. Hier heißt es einfach mutig sein und seinen Weg zu gehen und aus seinen Fehlern zu lernen. Denn es sind die Fehler aus denen wir am meisten lernen und an denen wir über uns hinauswachsen. Und darum geht es ja im Leben LERNEN & WACHSEN.
Fazit:
Um deinen wirtschaftlichen Wert zu halten bzw. zu steigern, ist es eine Grundvoraussetzung dich in eine Sache zu vertiefen und darin richtig gut zu werden. Die echte Belohnung wartet nicht auf diejenigen, die von allem etwas Mittelmäßiges produzieren, was jederzeit austauschbar ist. Nur, wenn du etwas wirklich Nützliches für deine Kunden schaffst und echten Mehrwert bietest, steigerst du deine Kundenbindung und ziehst potenzielle Wunschkunden magisch an.
